Hitze und Trockenheit bedeuten auch erhöhte Waldbrandgefahr (Juli 2015)

(17.07.2015) Mit der anhaltenden Hitzewelle mit ausbleibendem Regen über mehrere Wochen hat sich eine bedeutende Gefahr von Waldbränden gebildet. Wie auch die meisten Kantone der Westschweiz hat nun Freiburg, mit Wirkung auf den 17. Juli und für unbestimmte Dauer das Feuern im Freien sowie das Abbrennen von Feuerwerken auf dem ganzen Kantonsgebiet verboten. Auch werden Raucherinnen und Raucher zu grösster Vorsicht aufgerufen, insbesondere was den Umgang mit dem verwendeten Zündhölzchen und den Stummeln betrifft. Der Beschluss des Staatsrats stellt Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften unter Busse.

Das Grillieren vor dem Haus bleibt möglich, es wird aber ausdrücklich auf die erforderlichen Vorsichtsmassnahmen hingewiesen.

Bevor sich die Lage entschärft, braucht es ausgiebige Regefälle über mehrere Tage, das heisst, ein vorübergehender Regenschauer oder ein kurzes Gewitter genügt nicht, um das Wasserdefizit in den Böden zu beheben. Die Aufhebung des Verbots erfolgt nach einer Normalisierung der Lage auf Grund der Einschätzung des kantonalen Führungsorgans.

Der Beschluss des Staatsrats ist auf der Website des Kantons (www.fr.ch, evtl. mit Suchbegriff „Waldbrand“ zu finden. Eingehende Informationen zur Thematik sind zu finden auf einer speziellen Website des Bundesamtes für Umwelt (BAFU).

Beachten Sie bezüglich der Hitzewelle auch unsere Mitteilung vom 6. Juli 2015 Hitzewelle in der Schweiz.

Bevölkerungs- und Zivilschutzverband der Region Murten BZVRM / APPPCiRM
Chef Info GFO

Risque d’incendies de forêt du fait de la sécheresse et de la chaleur

Vu les risques d’incendies dans les forêts et les champs, le canton de Fribourg a décidé d’une interdiction totale des feux en plein air, avec effet au 17 juin et pour une durée indéterminée. Les feux d’artifice en lien avec la Fête nationale sont en l’état actuel également touchés par les mesures décidées. On trouvera sur le site du canton (www.fr.ch, terme recherche « feux en plein air ») le texte du communiqué du Conseil d’Etat du 16 juillet 2015. On trouvera des informations détaillées sur le site spécial de l’Office fédéral de l’environnement (OFEV) www.waldbrandgefahr.ch/fr.

Schaden eines Waldbrands in Gurmels zu Beginn der gegenwärtigen Hitzeperiode. (© Amt für Wald, Wild und Fischerei WaldA)